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Rotehornpark

Zwischen der Alten Elbe und der Stromelbe erstreckt sich über eine Länge von 5 Km eine lange Insel, im nördlichen Bereich durch den Werder und im südlichen Teil der Rotehornpark liegend. Eine genaue Abgrenzung zum Rotehornpark gibt es nicht. Hier im historisches Kartenmaterial Rothenhorn 22.2.1887 Lageplan  Fahr-Fuß- und Reitwege beginnt der Rothenhorn - heute Stadtpark Rotehorn - in Höhe des Werders und geht bis zur Salzquelle.

Nach den Unterlagen schloß dieses Areal in den Jahren folgend auch den kleinen und großen Werder, die Citadelle/später Bauhof im Bereich der heutigen Gartenanlage "Domfelsen", den Bereich Hafen-Zoll-Elbe bis zur Spitze Grahlswerder ein.

Lageplan im Stadtarchiv Stadtpark Rothenhorn 1897

Übrigens hieß es in diesen Unterlagen damals  Rothenhornpark und später Stadtpark Rothen Horn. Die Schreibweisen wechselten. Rothenhorn nach der Sage vom Rothen Horn (alte Schreibweise aus den Akten).

Der ursprüngliche Name Rotehorn stammt von der Patrizerfamilie Rode, die an der Stelle im 16. Jhd. einen

Familie Rode war eine wirtschaftlich gutsituierte Kaufmannsfamilie, die Einfluss im Magistrat und auf den Bürgermeister hatte und wie man heute sagt "Großgrundbesitzer" waren. U.a. gehörte die damalige Brachfläche östlich der Elbe dazu, eingetragen als Rodenhagen. Hieraus wurde später Rothehorn. Der Park umfasst 25ha.

Unter Leitung des bekannten Gartenbaudirektors Paul Niemeyer (1826-1901) wurde die Parkanlage in einem Zeitraum von 15 Jahren angelegt. Herr Niemeyer gestaltete in Magdeburg auch den Toepffer´Park, Vogelsang, Herrenkrug, den Südfriedhof und die Glacisanlagen. Niemeyer ging bei dem Landschaftsarchitekten, "Gartenkünstler"  Peter Joseph Lenné in die Schule. Dieser Einfluss wirkte sich auf sein ganzes Schaffen und Gestalten aus: Denkmalschutz, Landschaftsgestaltung und Einbindung der Natur.

Man könnte sagen: was den Namen Park tragen durfte, trug unmittelbar auch die Handschrift von Niemeyer.

Auch wenn man Namen wie den Gartendirektor Johann Gottlieb Schoch (1853-1905)  und Adolf Mittag (1833-1920) nicht außeracht lassen sollte.  Schoch erschloß den Park in Richtung Osten bis zur Alten Elbe und Adolf Mittag und seine Frau Maria schenken am 13.01.1905 der Stadt testamentarisch 50.000 Mark zur Gestaltung und Verschönerung des Rotehornparks. Das Geld wurde für die zwei Bogenbrücken aus Holz und den Venustempel auf der kleinen Marieninsel eingesetzt.

Anmerkung: (Fund Wikipedia) Am 1. November 1857 heiratete Adolf Mittag in Leipzig die zwanzigjährige Maria Christina Felsche, Tochter des Leipziger Stadtrates und Schokoladenfabrikanten Wilhelm Felsche . Obwohl die Ehe über 50 Jahre bestand hatte, blieb das Paar kinderlos. In der Zollstraße Nr. 16/17 im Magdeburger Stadtteil Werder baute das Ehepaar eine Villa, die im August 2008 abgerissen wurde. Die Villa stand unter Denkmalschutz.

)Marieninsel Adolf-Mittag-See Foto Sylvia Lampe Salzquelle  Niemeyer Denkmal
1915 wurde auf der Spitze in der Nähe der Salzquelle zu Ehren Niemeyers ein Denkmal aufgestellt.

Mit der Entwicklung als Arbeitererholungsstätte und Naherholungsgebiet für die arbeitende Bevölkerung Magdeburgs bürgerte sich der Name Stadtpark Rotehorn ein.

In den Jahren 1922-1927 wurde die Stadthalle und das Ausstellungsgelänge mit Aussichtsturm im südöstlichen Bereich des Rotehornparks gebaut. Sinn war es Kultur und Naturerleben in Einklang zu bringen und den Magdeburger Familien und ihren Gästen darzubieten.

 

 

 

 

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