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Der Werder früher und heute

805 wurde die Elbüberquerung von Karl dem Großen wahrscheinlich das erste mal urkundlich erwähnt. Hier in der Benennung nachweislich die Trennung große Elbe und Mittelelbe, heute Stromelbe und alte Elbe. Vor 1621 führte über die heutige Stromelbe eine Brücke mit der Bezeichnung "Wachstation". Die Straßenführung verlief dann auf einen Brückenabzweig  zum heutigen Werder. Die Hauptbrücke über die Stromelbe und die alte Elbe führte nach Krakau (Schreibweise 16.-18. Jhd.) Der Werder bestand ursprünglich aus kleinen Inselarealen im 16. Jhd., welche militärischen Zwecken zum Schutz der Großstadt und der dortigen Einwohner dienten. Zur Fläche am Werder gehörte damals nicht nur der "kleine Werder", sondern schon das Areal Citadellengelände.

Der Werder war die Schutzvorhut der Stadt Magdeburg und wurde im 17 Jhd besiedelt von Holzhändlern und Korbmachern.

1702 - Fertigstellung der Citadelle  inkl.  des Bastions und Festungsgeländes. Dieses bestand aus einem 5Eck, Bastion Margraf östlicher Eckturm, Bastion Kronprinz nordöstl. Eckturm, Bastion Kronprinzessin nördlicher Eckturm, Bastion Königin westlicher Eckturm (gegenüber dem Dom) und Bastion König südlicher Eckpunkt (Bereich Sternbrücke/Buckau) entlang der Elbe. Neben militärischen Zwecken wurde die Zidadelle auch als Gefängnis genutzt. Im westlichen Bereich  dienten ein Bauhof und Mehlmagazin sowie Dienstgebäude der Eigenversorgung. Ein kleines militärisches Lager zur Sicherung der Stadt und Verhinderung militärischer Angriffe und Kontrolle der Flussdurchquerung.  Das nördliche Bastionsgelände im Bereich des heutigen Werders war bis Ende 19 Jhd. in polnischem Besitz und wurde durch die Stadt abgekauft. 1927 wurde die Citadelle gesprengt und abgetragen.

Das Areal des heutigen Werders wurde seinerzeit in zwei Regionen unterteilt "Werdenhagen" und "Holzmarsch"

Erst im 19. Jhd. entwickelte sich der Werder zum Eldorado für reiche Elbestädter. Es entstanden Villen, Gärten, Lauben, eine Badeanstalt an der Elbe und kulturelle Einrichtungen. Viele historische Bauten wurden im zweiten Weltkrieg zerstört. Einige Handelshäuser entlang der Elbe weisen noch herrschaftlichen Flair mit hanseatischen Einflüssen auf bzw. im Bereich der Mittelstraße sind noch einige Gründerzeithäuser um 1900 zu finden. Ansonsten hat die moderne Architektur  und freizügige Gestaltung von Villen und hochklassigen Wohnbebauungen auf den Charakter des Werders nach der Wende Einfluss genommen.

Die Areale 

"Stadtmarsch",
Citadellengelände und
"Stadtpark" sind in Plänen des "Stadtpark Rothenhorn 1897" eingeschlossen und gehören damit zum Stadtpark.

Wer sich für diesen Stadtteil oder andere in Ostelbien interessiert, dem empfehle ich von Bernd Gottschalck das Heft

"Im Osten was Neues und Altes" von Cracau bis Zipkeleben

 

 

 

 

 

 

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